| Der Retriever - Ursprung und Rassestandard |
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Ursprung des Labrador Retrievers Der Ursprung dieser Rasse liegt heute noch etwas im Dunkeln es sei aber die Existens des heutigen Labradors, einigen Männern zu verdanken, wie Lord Knutsford, Lord Home und Herzog von Buccleuch und deren züchterischen Leistungen zurück zu führen. Anfang des 19. Jahrhunderts bestand ein reger Handelsverkehr zwischen England und Neufundland. Es wurde hauptsächlich vom Fischfang gelebt. Zu dieser Zeit sind einige Engländer die durch den Fischhandel nah an die Küste Neufundlands kamen, dort auf Hunde aufmerksam geworden und haben diese mit nach England gebracht. Sie wurden St. John`s-Hunde genannt ,da sie von den Küstenbewohnern vor der Halbinsel Avalon bei St. Johns gehalten und als Arbeitshunde verwendet wurden.Egal ob die Hunde Schiffstaue oder Fische die aus den Netzen sprangen apportierten oder mit auf die Jagd gingen um das Federvieh zu fangen, sogar für das ziehen der Schlitten im Winter wurden sie gebraucht. Es ist eigenartig das gerade in Neufundland, zwei uns heute so bekannte Rassen wie der grosse Neufundländer und der Labrador seinen Ursprung haben sollen. Es sind viele Hypothesen aufgestellt worden, welche Urahnen diese Rasse geprägt haben. Beide besitzen ein dichtes Fell, sie haben eine hervorragende Schwimmtechnik sind freundlich und haben ein sehr starkes Bedürfnis dem Menschen zu gefallen. Neben der Verwendung zur Gelände und Wasserjagd kommt er heute auch als Blinden -und Suchhund zum Einsatz. Der Labrador Retriever - Rassestandard ( F.C.I.- Nr. 122 c ) Erscheinungsbild des Labradors: Kräftig gebaut, kurz in der Lendenpartie, muskulös und rege, breiter Oberkopf, Brust u. Rippenkorb tief und gut gewölbt
breit und stark in Lende und Hinterhand.
Charakter: Ausgeglichen, sehr aufgeweckt, vorzügliche Nase, weiches Maul, begeisterte Wasserfreudigkeit, anpassungsfähiger u. hingebungsvoller Begleiter
Wesen: Intelligent,aufmerksam und willig,mit großem Bedürfnis seinem Besitzer Freude zu bereiten. Von freundlichem Naturell, mit keinerlei Anzeichen
von Aggressivität oder deutlicher Scheue.
Kopf und Schädel: Breiter Schädel mit deutlichem Stop, gut modelliert ohne fleischige Backen. Kiefer mit mittlerer Länge,kraftvoll,nicht spitz.
Nasenschwamm breit, gut ausgebildete Nasenlöcher.
Augen: Mittelgroß, Mandelförmig, braun oder haselnßfarben.
Behang: Nicht groß oder schwer, dicht am Kopf anliegend, hoch und ziemlich weit hinten angesetzt.
Gebiss: Kiefer und Zähne kräftig mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiss, wobei die oberen Schneidezähne ohne Zwischenraum
über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.
Hals: Trocken, stark, kraftvoll, in gut gelagerte Schultern übergehent.
Vorhand: Schulterblätter lang und schrägliegend. Vorderläufe mit kräftigen Knochen und von den Ellebogen zum Boden gerade, sowohl von vorne wie auch
von der Seite betrachtet.
Gebäude: Brust von guter Breite und Tiefe,stark gewölbter faßförmiger Rippenkorb, gerade obere Linie. Breite kurze und kräftige Lendenpartie.
Hinterhand: Gut ausgebildet, nicht zur Rute hin abfallend, gut gewinkelte Kniegelenke, tiefstehende Sprunggelenke.
Pfoten: Rund kompakt, gut aufgeknöchelt mit gut ausgebildeten Ballen.
Rute: Kennzeichnendes Merkmal, sehr dick am Ansatz, sich allmählich zur Spitze verjüngend, mittellang, ohne Befederung, jedoch rundherum stark mit
kurzem, dickem und dichtem Fell bedeckt, damit in der Erscheinung "rund", dies wird mit "Otterschwanz" umschrieben. Kann freundlich, sollte jedoch nicht
gebogen über den Rücken getragen werden.
Gangart/Bewegung: Frei raumgreifend, dabei in Vor-und Hinterhand gerade und parallel.
Haarkleid: Kennzeichnendes Merkmal, kurz, dicht, nicht wellig, ohne Befederung, fühlt sich hart an, wetterbeständige Unterwolle.
Farbe: Einfärbig schwarz, gelb oder leber-/schokoladenfarben. Gelb reicht von hellcreme bis fuchsrot. Ein kleiner weißer Brustfleck ist statthaft.
Größe: Ideale Schulterhöhe : Rüden 56-57 cm, Hündinnen 54-56 cm.
Gewicht: 30 - 35 kg
Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der
Abweichung stehen sollte.
Anmerkung: Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.
![]() ![]() ![]() Ursprung des Golden Retrievers
Über den Ursprung des Golden Retriever besteht weniger Unklarheit, als bei den anderen Retriever Arten.
Die Rasse wurde durch die Bemühungen von Lord Tweedmouth im 19. Jahrhundert herangezüchtet. Man nimmt an das er Kaukasische Schäferhunde, Tweed Water-Spaniel,
Bloodhound und Irische Setter mit einem Golden Retriever mit welligem Fell (wavycoatet) einkreuzte. Das Ergebnis war ein Hund mit einem angeborenem Instinkt zum Apportieren
und ein hervorragender Stöber-u.Wasserhund.
Lord Tweedmouth starb 1894 durch ihn hat die Rasse des Golden Retriever Gestalt angenommen und ihre Liebhaber gefunden.
In den letzten Jahren hat der Golden Retriever seine Fähigkeiten als Blindenhund, Behindertenbegleithund und Suchhund zum Aufstöbern von vermißten u.verschütteten Personen hervorragend gezeigt. Der Golden Retriever läßt sich leicht abrichten und verhält sich anderen Tieren nie aggressiv.
Der Golden Retriever - Rassestandard ( F.C.I.- Nr. 111 e )
Erscheinungsbild des Golden Retrievers: Symmetrisch, harmonisch, lebhaft,kraftvoll, ausgeglichen mit freundlichem Ausdruck.
Charakter: Wille zum Gehorsam, intelligent mit natürlicher Anlage zum Arbeiten.
Wesen: Freundlich, liebenswürdig und zutraulich.
Kopf und Schädel: Ausgeglichen und wohlgeformt, breiter Oberkopf, gut auf dem Hals sitzend, kräftiger, breiter und tiefer Fang von annähernd gleicher
Länge wie der Schädel, ausgeprägter Stop. Nase schwarz.
Augen: Dunkelbraun, weit voneinander eingesetzt, dunkle Lidränder.
Behang: Mittelgroß, ungefähr in Höhe der Augen angesetzt.
Gebiss: Kräftiger Kiefer mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum
über die untere greift und die Zähne senkrecht zum Kiefer stehen.
Hals: Von guter Länge, trocken und muskulös.
Vorhand: Vorderläufe gerade mit kräftigen Knochen, Schultern gut zurückliegend, langes Schulterblatt bei gleicher Oberarmlänge, dadurch gut unter den
Rumpf gestellt. Ellenbogen gut anliegend.
Gebäude: Ausgeglichen, kurz in der Lendenpartie, mächtiger Brustkorb, Rippen tief und gut gewölbt. Gerade obere Linie.
Hinterhand: Lende und Läufe kräftig und muskulös. Unterschenkel von guter Länge, gut gewinkelte Kniegelenke. Tiefe Sprunggelenke, die von hinten
bertachtet, gerade sind, nicht ein- oder ausdrehend.
Pfoten: Rund, Katzenpfoten.
Rute: In Höhe der Rückenlinie angesetzt und getragen, bis zu den Sprunggelenken reichend. Ohne Biegung am Rutenende.
Gangart/Bewegung: Kraftvoll mit gutem Schub. Gerade und parallel in Vor- und Hinterhand. Vortritt ausgreifend und frei, dabei in der Vorhand ohne
ein Zeichen des Steppens.
Haarkleid: Glatt oder wellig mit guter Befederung, dichte wasserabstoßende Unterwolle.
Farbe: Jede Schattierung von gold oder cremefarben, weder rot noch mahagoni. Einige wenige weiße Haare, allerdings nur an der Brust, sind zulässig.
Größe: Schulterhöhe: Rüden 56-61 cm, Hündinnen 51-56 cm.
Gewicht: 30 kg
Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der
Abweichung stehen sollte.
Anmerkung: Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.
![]() ![]() Das Wesen des Labrador & Golden Retriever
Beide Rassen sind sehr gutmütig, sie gehen mit fremden Menschen ebenso freundlich um
als mit Kindern oder mit anderen Tieren.
Sie sind sehr bewegungsfreudig, brauchen reichlich Auslauf und das Wasser ist ihr Element.
Es ist enorm wichtig das beide Rassen, geistig sehr gefordert werden - d.h. das sie ihren
Kopf gebrauchen und arbeiten wollen.
Diese Hunde sind sehr intelligent, sie brauchen Aufgaben, die werden sie mit Freude lösen
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